Sitzt, passt und hat (keine) Luft

Wie Luftspaltsensoren die Prozesssicherheit erhöhen

Bildquelle: SMC Deutschland

Bevor es zur Bearbeitung von Rohteilen kommt, werden diese zumeist in eine Spannvorrichtung eingebracht. Ob das Werkstück jedoch wirklich sicher auf der Bezugsebene aufliegt, können Unternehmen nur durch präzise Messungen herausfinden. Mit der Serie ISA3-L bietet SMC gleich mehrere Varianten digitaler Luftspaltsensoren, bei denen Anwender von hoher Flexibilität bei umfangreicher Prozesssicherheit profitieren. Zudem ermöglicht eine IO-Link-Schnittstelle neben umfangreicher Datenübertragung einen besonders hohen Grad an Automatisierung.

In allen Industrien, wo Werkstücke bearbeitet werden, muss die korrekte Ausrichtung der Rohlinge sichergestellt sein. Auch bei der Palettenplatzierung kommt es auf hohe Präzision an, um eine feste Auflage zu gewährleisten. Besonders effizient gelingt das mittels Luftspaltsensoren, die in Maschinen Abstände und Auflagen kontaktlos überwachen bzw. kontrollieren. Denn diese können unabhängig von Werkstoff oder der Bearbeitungsumgebung und damit universell verwendet werden. Wie umfangreich der Einsatz von Luftspaltsensoren möglich ist, zeigt die SMC Deutschland GmbH mit der Serie ISA3-L.

Sehr kurze Messabstände für hohe Genauigkeit

Ob hohe Prozesssicherheit, etwa beim korrekten Einspannen von Rohlingen, bei Güteprüfungen oder prozessbegleitenden Qualitätssicherungen: Bei festen Werkstoffen sind pneumatische Messverfahren wie mit den Luftspaltsensoren von SMC die erste Wahl, da sie im Gegensatz etwa zu induktiven oder kapazitiven Sensoren ihre Messung materialunabhängig durchführen können. Mit 0,01 bis 0,03 mm (Typ F), 0,02 bis 0,15 mm (Typ G) und 0,05 bis 0,30 mm (Typ H) stehen Anwendern punktgenaue Einsatzmöglichkeiten auf unterschiedlichen Nennbereiche der Abfragedistanz zur Verfügung. Die Messung erfolgt über zwei Drucksensoren, die bis zu einem gewissen Grad sogar selbstreinigend sind und über die Schutzart IP67 verfügen. Damit sind sie in ganz unterschiedlichen Umgebungen einsetzbar.

Dank IO-Link-Schnittstelle lassen sich Ausgangsdruckwert, Versorgungsdruckwert sowie weitere Diagnoseinformationen an übergeordnete Steuerungseinheiten übertragen. Daraus ergibt sich eine ganze Reihe an Vorteilen für die Prozessoptimierung: Unter anderem lassen sich so Wartungsarbeiten wie zugesetzte Blenden oder Abfragedüsen sowie Schwankungen im Versorgungsdruck schneller erkennen und beheben – vollständige Informationen über Geräte und Seriennummern im Netzwerk unterstützen zusätzlich bei der Lokalisierung von Fehlerquellen.

Bildquelle: SMC Deutschland

Digitale Luftspaltsensoren Serie ISA3-L

Benutzerfreundliche Handhabung

Die umfangreichsten Daten sind nur begrenzt nützlich, wenn Anwender nur umständlich Einsicht erhalten. SMC vereinfacht den Prozess bei der Serie ISA3-L durch ein 2-zeiliges digitales Display mit drei Farben (rot, grün, weiß). Hier können neben dem Abstand des Werkstücks von der Auflagefläche mit Pegelmesser auch die Werte zum Druck sowie zum Betriebszustand angezeigt werden. Dazu gehören auch die beiden Schaltausgänge als NPN oder PNP in einem Gerät. Per Up/Down-Tasten sind Anwender in der Lage, sowohl zwischen den unterschiedlichen Parametern zu schalten als auch alle Einstellungen vorzunehmen.

Zusätzliche Anwenderfreundlichkeit entsteht unter anderem dank Steuerung mit oder ohne Steuerungseinheit. Bei Bedarf passen bis zu sechs Einheiten der Serie ISA3-L auf eine Mehrfachanschlussplatte, die sich links- oder rechtsseitig an eine Steuerung anschließen lassen. Die kompakten Abmessungen sowie das geringe Gewicht der Sensoren der Serie ISA3-L vereinfachen zusätzlich die Montage und Wartung der Sensoren.


 
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