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Schindler und KIWI digitalisieren den Schlüsseltresor

Schlüsselmanagement physischer Schlüssel ist ineffizient und teuer

Kein Schlüssel? Kein Problem. Der Aufzughersteller Schindler und das Berliner PropTech-Unternehmen KIWI bringen zusammen eine Weltneuheit auf den Markt. Mit Schindler Smart Ki lösen die Unternehmen ein bestehendes Problem: Schlüsseltresore können aufgebrochen werden und das Schlüsselmanagement physischer Schlüssel ist ineffizient und teuer. Für eine effiziente, digitale Lösung setzt Schindler auf das etablierte PropTech-Unternehmen KIWI, das schon heute Türen von über 4000 Mehrfamilienhäusern – von Kunden wie Deutsche Wohnen, degewo und Gesobau – digital öffnet.

Schlüsseltresore nicht mehr notwendig

Schlüsseltresor Mit diesen Transpondern öffnen sich Türen beim Schindler Smart Ki.
Foto: Schindler Deutschland AG & Co. KG
 
Schindler Smart Ki ergänzt das bewährte Türzugangssystem KIWI um zwei Sicherheitskomponenten: Eine Akkupufferung, durch die auch bei Stromausfall der elektronische Zutritt zum Gebäude sichergestellt wird und ein selbstverriegelndes Schloss, dass im Brandfall den Fluchtweg sichert. Damit erfüllt Schindler Smart Ki die Vorgabe der technischen Regelung zur Betriebssicherheitsverordnung (TRBS 2181), die festlegt, dass Hilfeleistende wie Aufzugstechniker im Notfall Zutritt zum Gebäude haben müssen. Bisher war das nur durch Schlüsseltresore und aufwendiges Schlüsselmanagement zu gewährleisten. Mit Schindler Smart Ki kommen die Aufzugstechniker nun auch schlüssellos in die Gebäude.

Einfacher, sicherer und effizienter

„Mit Schindler Smart Ki gestalten wir den Zutritt einfacher, sicherer und effizienter“, erklärt Sönke Mestemacher, als Mitglied der Schindler-Geschäftsleitung zuständig für digitale Services. Hausverwaltungen haben gleich zwei große Vorteile, so Mestemacher: „Mehr Sicherheit, weil Schlüsseltresore und physische Schlüssel nicht mehr zum Einsatz kommen und ein zukunftsfestes Schlüsselmanagement.“
Schlüsseltresor
Strategische Kooperation für digitalen Zutritt: Sönke Mestemacher im Gespräch mit Karsten Nölling.
Foto: Schindler Deutschland AG & Co. KG
 
„Bei Schindler und KIWI ist Sicherheit tief in der Unternehmens-DNA verankert. Mit Schindler Smart Ki schaffen wir gemeinsam einen verbesserten Sicherheitsstandard für die Wohnungswirtschaft“, ergänzt Karsten Nölling, Vorsitzender der Geschäftsführung von KIWI.

Bisherige Schlüssel funktionieren weiter

Dafür sind nicht einmal Veränderungen in der Bausubstanz notwendig: Das Schloss ist in die vorhandene Tür nachrüstbar, der Schließzylinder bleibt erhalten. Selbstverständlich funktionieren bisherige Schlüssel auch nach der Umrüstung. Hinter das Klingeltableau wird dann ein Türsensor gebaut, der den Türsummer ansteuert. Über ein Gateway ist der Sensor mit dem Portal verbunden, über das die Zugangsberechtigungen verwaltet werden.

„Mit KIWI haben wir einen innovativen Partner an unserer Seite, um unsere digitale Agenda weiter voranzutreiben“, sagt Sönke Mestemacher begeistert. Tradition und Innovation seien die Eckpfeiler einer kundenorientierten Lösung, wie sie Schindler Smart Ki darstelle. Auch Karsten Nölling sieht in der Kooperation von Schindler Deutschland und KIWI vor allem Vorteile für den Kunden: „Hausverwaltungen müssen an verschiedene Nutzergruppen denken, wenn es um den Zugang zum Haus geht. Mit Schindler Smart Ki werden sie ihnen allen gerecht, egal ob Schindler, Mieter oder eigene Mitarbeiter.“
 

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Veröffentlicht: 2017-09-11
PM vom 7.9.17